Seychellen.Blaufotograph.de - unsere 3. Insel -- Mahe

Seychellenreise vom 29.04.2006 - 23.05.2006

Hier ist nun endlich unser (das sind blaufotograph und seechelle) Reisebericht 3 1/2 Wochen Seychellen-Praslin-La Digue-Mahe.

Unsere 3. Insel MAHE

14. Tag 14.05.2006 - der erste Tag auf Mahe

Ankunft auf Mahe und im Coral Strand Hotel
hier genießen wir die nächsten & letzen 9 Tage unseres Urlaubs

Ankunft 11.30 Uhr im Coral Strand Hotel an der Beau Vallon Bay. Für uns schon beim Ausstieg aus dem Bus ein absoluter Schock. Ein Klotz von Hotel mitten auf Mahe, dieses Hotel hätte wirklich überall auf der Welt stehen können. Aber nun ja, schauen wir uns doch erst mal die Zimmer an...

Mahe |  Mahe |  Mahe |  Mahe | 

Bilder vom Beau Vallon Beach

Mahe |  Mahe | 

Nun aber ab auf's Zimmer...

Nach einem Begrüßungscocktail und genug Infos über das Hotel selbst, hat uns der Kofferträger erst mal unsere Heavy-30 Kilo- Koffer ins Zimmer gebuckelt. Der Arme!

Das klitzekleine Zimmer, wir waren ja nun vom Fleur de Lys und Indian Ocean Lodge ganz andere Dimensionen gewohnt, machte auf den ersten Blick einen sauberen Eindruck. Jedoch wurde unser Negativeindruck schon beim Besichtigen des winzigen Balkons bestätigt. Hätten wir doch nur auf die Meinungen hier im Forum etwas mehr gehört. Dieses Hotel ist echt 08/15,wie man so schön sagt. Ausgestattet war unser Zimmer mit einem kleinen Schreibtisch und einem Doppelbett mit nur einem Laken. An der Wand hingen 3 verschieden große Spiegel, eine Minibar in Form eines kleinen Kühlschrankes stand auf dem Boden. Das Bad war ausgestattet mit einer Dusch/Badewanne, an der man schon die Spuren der vergangenen Jahrzehnte sah. Im Schrank gab es einen Safe, welcher ausreichend groß war. Hinzu kamen 2 mittelgroße Schränke, in deren Schubladen sich der Staub vermehrte, je mehr man in die untersten Etagen ging. Zu dem wie schon gesagt, winzig kleinen Balkon, kam eine Schiebetür hinzu, die regelrecht verschmiert war und auch während unseres gesamten Aufenthaltes kein einziges Mal abgewischt wurde. So befanden sich an dieser Schiebetür bestimmt Sonnenmilchreste usw. von unseren Vorgängern..... Im Zimmer gab es noch eine Klimaanlage, die individuell eingestellt werden konnte. Die Gästestruktur war gemischt (es waren auch Familien mit kleinen Kindern dort), besonders am Wochenenden wurde es dort sehr voll.

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was sonst noch so war...

So kam es dann auch, das wir in den 9 Tagen Aufenthalt dort so einiges negatives mit den verschiedenen Urlauberschichten erlebten. Das sollte nicht lange auf sich warten lassen. Eine Kostprobe haben wir schon bekommen, als wir Mittags einen Snack im "Poolrestaurant" nehmen wollten. Dort stellten wir mit Entsetzen fest, das zu 90% Pommes und Burger bestellt wurden, und das obwohl der fangfrische Fisch direkt daneben in der Auslage lag. Ich meine, wir können ja verstehen, das man vielleicht nicht jeden Tag 3 Wochen lang nur Fisch essen will, aber muss man sich deshalb dort mittags einfinden und ausgerechnet Burger und Pommes essen?

Negativ aufgefallen ist uns bei unserem Mittagssnack am Tisch hinter uns ein amerikanisches Paar, welches extrem schmatzte und er auch noch zur Krönung rülpste! Wie asozial ist das denn? Aufgrund dieser "tollen" Atmosphäre können wir das Poolrestaurant im Coral Strand nicht empfehlen, es sei denn man erwischt grad einen Zeitpunkt wo nur wenige Gäste anwesend sind.
Es ist sicher auch denkbar, das wir ausgerechnet zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sind....

lecker Abendessen + mehr :-)

Am Abend haben wir uns mit C.& A. im Berjaya Beau Vallon Beach getroffen, haben dort einen leckeren Cocktail an der Bar geschlürft (Danke nochmal!) und uns dann zum Show-kochen beim Japaner hingesetzt. Das Menü bzw. alle Speisen wurden frisch zubereitet, waren sehr lecker und trotz des Preises von satten 42,-€ pro Person/Tagesmenü ist es sehr zu empfehlen. Abends haben wir dann noch lange zusammengesessen und leckeren Sekt getrunken.

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15. Tag 15.05.2006

unser erstes Frühstück im Coral Strand

Wir waren gespannt auf das Frühstück im Coral Strand. Doch der erste Morgen war ernüchternd, kein freundliches Gesicht, die Teller wurden nicht zügig abgeräumt und auch sonst war die Stimmung eher trostlos. So befürchteteten wir, das kann ja nur noch besser werden! Schon an diesem ersten Morgen haben wir uns geschworen, die Bedienungskräfte zu "knacken" und ihnen in den nächsten Tagen wenigstens mal ein Lächeln abzuringen. Das hat rückblickend gesehen auch funktioniert, vielleicht war es einfach nur ein schlechter Start. Zum Frühstück selbst gab es versch. Sorten Toast, ein sehr mangelhaftes pampiges Rührei, Marmelade, die einfach nur süß war und nach nichts schmeckte. 3x versch. Obst, meist Bananen, Papaya und Melone (auch nicht das, was man sich unter Abwechslung vorstellt -- das Obst war ja nicht schlecht. Wir hätten uns vielleicht auch mal etwas Mango o.ä. gewünscht). Tee und Kaffee, 2 versch. Obstsäfte, Müsli, Kekse und Kuchen, Crepes und ein hauptsächlich amerikanisch orientiertes warmes Frühstück.

Taxi ...

Da es mir ,wie schon im 2. Teil unseres Reiseberichtes beschrieben mit den Gelenken (Chingugunya? --wir haben es prüfen lassen. Es war kein Chingugunya) nicht so gut ging, haben wir uns entschlossen, für unsere Ausflüge auf Mahe die Dienste eines Taxifahrers in Anspruch zu nehmen. Dies war der Bruder eines Taxifahrers, den wir auch mal auf Praslin in Anspruch genommen hatten. Er hieß Antoine. Wir haben also mit Antoine eine Weile geredet und ihm auch in Aussicht gestellt, das wir ihn gerne für eine ganze Woche "buchen" würden. Er war einverstanden und hat uns somit immer einen "guten Preis" für unsere Tagesausflüge gemacht.

unser erster Ausflug auf Mahe

An diesem Tag sind wir mit Antoine Richtung Village Artisanale,vorbei an der Anse Royale gefahren. Im Village Artisanale haben wir uns die Schiffsbauer angesehen und auch günstig einen bedruckten Pareo ergattert. Danach sind wir weiter zum Jardin du Roi gefahren. Dieser Garten ist sehr empfehlenswert, wenn man sich für Pflanzen und die dort typisch wachsenden Früchte wie Cacao, Pfeffer, Bananen, Ananas usw. interessiert. Der Eintritt kostet dort US$5,- pro Person. Im Restaurant des Jardin du Roi haben wir leckeren frischen Fruchtsalat 45,-SCR und einen Jardiniere Salat 50,-SCR gegessen, dazu gab´s einen frischgepressten Fruchtcocktail *lecker!!

Jardin du Roi |  Jardin du Roi |  Jardin du Roi |  Jardin du Roi | 

Jardin du Roi |  Jardin du Roi |  Jardin du Roi |  Jardin du Roi |  Jardin du Roi |  Jardin du Roi | 

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Jeden Montag im Coral Strand "Managementcocktail"

Abends wieder im Coral Strand angekommen, wurden wir zum sog. "Managercocktail" eingeladen, dies war allerdings nur ein süßes Gesöff, verbunden mit einer Verkaufsveranstaltung -- war nicht so ganz das war wir uns unter einem Management-Cocktail vorgestellt hatten...

Ausklang unseres Abends mit viel Spaß!

Zu Abend waren wir mit C.& A. im Perle Noir - einem Italiener direkt hinter dem Coral Strand Hotel essen. Dieser Abend wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben, nicht nur, weil wir dort alle sehr leckeren Fisch gegessen haben, sondern weil wir auch unseren Spaß hatten. Nachdem wir dort in sehr netter Runde gegessen hatten, bezahlten wir, und wollten im Coral Strand noch einen Cocktail trinken. Da es uns aber allen im Hotel zu trubelig war und auch von der Musik her zu laut, entschieden wir uns, doch ins Perle Noir zurückzukehren, da sich auch keine andere Möglichkeit bot, irgendwo nett zusammenzusitzen und einen Cocktail zu trinken. Ich sehe noch heute das total verdatterte Gesicht des Restaurantbesitzers und einer Dame an einem der Tische, als wir zu viert nach einer knappen Viertel Stunde im Perle Noir wieder auf der Matte standen. Der Chef muss echt gedacht haben wir sind nicht satt geworden. Als wir ihm dann aber sagten, wir wollten nur noch etwas trinken, nahmen wir wieder an unserem Tisch Platz.

Doch der nächste Kracher folgte auf dem Fuße. Nun waren wir uns uneinig, was wir denn trinken könnten, das Angebot war jetzt auch nicht so reichlich. Der Kellner schlug Bacardi Cola, Baileys usw. vor. Ich muss jetzt vorweg nehmen, das mein Freund Axel nun wirklich kein Kenner in Sachen Alkohol ist und er sagte so ganz trocken zu ihm: "I would like to try the Bacardi Cola". Der Kellner und natürlich auch wir haben uns fast weggeschmissen. Man konnte förmlich im Gesicht des Kellners sehen, das der sich in diesem Moment gedacht haben muss: "Will der mich jetzt veräppeln? Der will mir doch nicht ernsthaft erzählen, das er mit seinen über 30 Jahren noch nie eine Bacardi- Cola getrunken hat und diesen erst "probieren" muss." Nun ja, von diesem Moment an hatte Axel seinen Spitznamen weg - er war jetzt der "Mister Bacardi"!

Es war ein sehr netter und lustiger Abend mit C.&A.- von hier aus noch einmal liebe Grüße an Euch!

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16. Tag 16.05.2006

An diesem Tag sind wir mit Antoine erst mal Richtung Nordspitze Mahe´s gefahren und haben uns dort das Sunset Beach Hotel angeschaut. Es machte auf uns einen sehr guten Eindruck, alles sehr gepflegt mit einem hoteleigenen Strand. Danach sind wir zur Teeplantage gefahren und hatten an der Mission Lodge einen fantastischen Ausblick über Mahe. Angekommen in der Tea-Factory, haben wir uns dort mit reichlich verschiedenem Tee eingedeckt und wollten uns eigentlich auch die Factory selbst anschauen, es war aber leider zu diesem Zeitpunkt niemand mehr am arbeiten und die Maschinen standen still. So sind wir dann mittags ins Sundown Restaurant gefahren, die auch einen Take-Away haben und haben unser Chicken-Curry dann im Port Launey Marine Nationalpark gegessen. Das Curry war gut, aber recht ölig und kostete 25,-SCR. An einem Stand direkt am Strand haben wir von einer Frau frische Früchte gekauft. Die waren wirklich total lecker!!

Sunset Beach Hotel |  Sunset Beach Hotel |  Sunset Beach Hotel |  Sunset Beach Hotel | 

Viewing Point |  Viewing Point |  Viewing Point |  Viewing Point | 

Tea Factory |  Tea Factory |  Tea Factory |  Port Launy | 

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Abends im Coral Strand...

Zu Abend haben wir dann im Coral Strand gegessen: es gab leckeren frischen Thunfisch, Kartoffeln, Reis, Brot, Lasagne , Bohnen in Safransauce, Coc au Vin, Suppe, Fischfilet, Braten, versch. Salate und Dressings, Cremes, Torten, leckeren Lemongras-Tee und versch. Obst- alles war sehr lecker! Also man muß wirklich sagen, das das Abendbuffet wesentlich besser als das Frühstück ist!

An der Cocktailbar haben wir eine Pina-Colada und ein Cocktail namens "Seeshell" getrunken. Beides war mit 8,- bzw. 8,80 € nicht gerade günstig, aber lecker!

Obst |  Obst |  schöne Abendstimmung |  schöne Abendstimmung | 

17. Tag 17.05.2006

Heute haben wir einen Relaxtag eingelegt. Axel war eineinhalb Stunden am Strand der Beau Vallon Bay Hobby-Katamaran segeln. Dies sollte eigentlich laut Katalogbuchung für Gäste des Coral Strand frei sein. Im Nachhinein stellte sich heraus, das der Mann von dem Verleih für eine 10-minütige Einführung ganze 20,-€ haben wollte - eine echte Abzocke! Nachmittags haben wir uns dann im Hotel jeder eine Ganzkörpermassage gegönnt, die 1 Stunde ging. Sie war sehr angenehm und gut und kostete 50,-€ pro Person.

Abends im Mahek - ein indisches Restaurant

Abends waren wir dann im indischen Restaurant Mahek essen. Dort hatten wir Lobster für 200,-SCR (sehr lecker!) und Tandoori Chicken für 90,-SCR, welches aber leider recht trocken war. Dafür war alles gut gewürzt, der Reis mit 54,-SCR pro Portion war etwas teuer aber dafür hätte auch eine Portion Reis für 2 Personen gereicht. Die Atmosphäre im Restaurant war hektisch wie auf dem Bahnhof und das Bedienungspersonal unkoordiniert. So haben wir schon eine halbe Stunde nur alleine auf unsere Getränke gewartet. Besonders negativ sind uns hier Gäste aufgefallen ,die in Flipflops und Adidas-Sporthose in diesem angeblichen 5 Sterne Restaurant aßen, das empfanden wir als absolut unangemessen. Der ganze Abend im Mahek war für uns nicht wiederholungsbedürftig.

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18. Tag 18.05.2006

Wir sind heute mit Antoine Richtung Süden vorbei an der Anse a la Mouche zum Atelier von M. Adams gefahren und haben uns dort seine Bilder angeschaut.

Anse a la Mouche |  Anse a la Mouche |  Anse a la Mouche |  Anse a la Mouche

zu Besuch beim bekannten Maler Michael Adams

Michael Adams |  Michael Adams |  Michael Adams |  Michael Adams | 

Anse Soleil

An diesem Nachmittag waren wir an der Anse Soleil schnorcheln und auch im dortigen Restaurant essen. Das Essen dort ist sehr empfehlenswert - große Portionen und echt lecker! Es gab einen großen Grilled Fish und ganze 3! große Stücke Red Snapper Steak mit Reis, creolischer Sauce und Chutney, alles für insg. 200,-SCR. inklusive 2 Getränke und Tee.

Anse Soleil |  Anse Soleil |  Anse Soleil |  Anse Soleil | 

Links zum Maler Michael Adams
Homepage Michael Adams (Seychelles.net)
Bildergalerie zu Michael Adams (bei Wolfgang Därr)
Details bei Google zu Michael Adams

Dieses Bild hat uns am besten gefallen. Es heißt "Shiva's Temple Mauritius"
Shiva's Temple Mauritius
© Copyright by Michael Adams, Seychelles, Box 405 Victoria, Mahé Seychelles, E-mail : adams@seychelles.net

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19. Tag 19.05.2006

Relaxtag:

Heute haben wir einen Spaziergang entlang der Beau Vallon Bucht in Richtung Meridien Fishermans Cove und zur Kirche in der Nähe unternommen.

Abends waren wir im Meer bei einem feuerrotem Sonnenuntergang schwimmen, um uns herum viele Fische und der tolle Blick auf die Insel Silhouette.

Jeden Freitag gibt es im Coral Strand einen creolischen Abend, der sehr zu empfehlen ist. Besonders positiv ist uns in der Woche eine Köchin aufgefallen, die immer gute Laune hatte und beim Klavierspielen mitsummte und tanzte. Ihr merkte man wirklich an, das sie noch Spaß an ihrem Job hatte.

Frangipani |  Kirche | 

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20. Tag 20.05.2006

Der Markt in Victoria - eine der kleinsten Hauptstädte der Welt

Heute sind wir recht früh mit Antoine zum Markt nach Viktoria gefahren. Es lohnt sich wirklich schon gegen 8 Uhr morgens da zu sein. Denn dann sieht man noch die ganze Auswahl an Fisch, Obst und Gemüse. Schon Minuten später ist an Frischfisch alles von den Einheimischen "weggekauft". Unser Taxifahrer erzählte uns, das die Einheimischen wohl wirklich schon um 6 Uhr dorthin gehen, aber dann die kleinen Strassen mit großen Autos voll stünden, auf die sie alles aufladen. Zu der Zeit macht das Bummeln wohl kein Vergnügen. 8 Uhr reicht also völlig aus. Wir haben versch. Obst und auch ein paar Gewürze gekauft. Danach sind wir durch die wenigen Strassen Viktorias gelaufen, vorbei an der L' Horloge, dem Nationalmuseum, der Asien/Europa/Afrika-Statue und dem berühmt berüchtigten Pirates Arms. Für uns kam dies als Pausen-Stop nicht in Frage, da es direkt an einer Hauptverkehrsstrasse liegt und wir in Ruhe irgendwo was essen wollten.

am Beau Vallon Beach |  Markt |  Markt |  Markt |  Victoria | 

Im botanischen Garten von Victoria

Gegen Mittag sind wir dann zum Botanischen Garten gefahren, dort haben wir 5,-$ Eintritt bezahlt (Man kann auch 5,-€ bezahlen...). Der Botanische Garten war für uns eine Oase der Ruhe, man konnte auf den kleinen Wegen abseits der Hauptwege viel entdecken. Zum Beispiel haben wir dort Hunderte von Flughunden in den Bäumen hängen sehen. Aber auch schöne und interessante Pflanzen und Bäume gab es dort. So z.B. Muskatbäume, deren Früchte wir aufgesammelt haben, Carambole- u. Sternfrucht-Sträucher und eine Pitcherplant. Für den Besuch im Botanischen Garten ist es empfehlenswert sich ordentlich mit Mückenspray einzuschmieren, da es dort nur so von Mücken wimmelt.

Botanischer Garten |  Botanischer Garten |  Botanischer Garten |  Botanischer Garten |  Botanischer Garten | 

King Neptune Take-Away und abends am Beau Vallon Beach

Auf dem Rückweg ins Hotel hielten wir dann noch beim Take-Away "King Neptune" in Viktoria. Das Essen ist ok, leider hatten sie weder Reis noch Chips als Beilage. Die Chips=Pommes sind dort aber auch nicht empfehlenswert, da sehr ölig und auch nicht besonders kross.

Abends haben wir noch einen Strandspaziergang entlang der Beau Vallon Bucht gemacht. Es war zum Glück nicht mehr so knallig heiß, so das wir uns ganz entspannen und die Stimmung genießen konnten.

Beau Vallon Beach | 

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21. Tag 21.05.2006

Für heute stand die Anse Takamaka auf unserem Programm. Dort haben wir mittags das creolische Buffet im Batista ausprobiert. Es kostet pro Person 125,-SCR und es sollte ein Tisch vorreserviert werden, sonst ist es schwierig einen Platz zu bekommen, da auch schon mal ganze Reisegruppen dort angemeldet sind. Gefallen hat uns die fantastische Auswahl der Speisen, nicht so begeistert waren wir davon, das sich bis zum hinteren Teil des Restaurants eine riesige Menschenschlange bildete, was pro Anlauf ans Buffet ca. 10-15 Minuten Wartezeit bedeutete. Der Fisch war ok, aber nichts besonderes, da hatten wir in den vergangenen Wochen schon wesentlich besseren Fisch gegessen. Alles in allem war das Essen aber trotzdem sehr lecker und bot einen Querschnitt durch die Creolische Küche. Die Anse Takamaka eignet sich sehr gut zum schnorcheln, gegen Nachmittag gab es schon mal ein paar hohe Wellen. Hier habe ich einen schönen großen Fisch gesehen. Er war bestimmt 40-50cm lang und ca 25-30cm hoch. Übrigens, der Sonnenschirm auf dem 4.Bild hier, ist unser Platz am Strand und das mit Palmenblättern gedeckte Haus ist das Batista's.

Anse Takamaka |  Anse Takamaka |  Anse Takamaka |  Anse Takamaka |  Anse Takamaka | 

Am späten Nachmittag wurden wir dann von Antoine abgeholt worden und sind zur Police Bay und Anse Intendance weitergefahren.

Anse Intendance | 

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22. Tag 22.05.2006

Heute war mein Geburtstag:

Der Frühstückstisch im Coral Strand war mit Blumen dekoriert und es wurde eine Flasche Sekt geöffnet.

Danach sind wir mit Antoine nach Port Launey gefahren und waren dort schnorcheln. Ich war etwas enttäuscht, da ich nicht viel unter Wasser gesehen hatte. Hatte mir einfach mehr vorgestellt. Am frühen Nachmittag sind wir wieder abgeholt worden und waren dann im Restaurant/Bar "Al Mare" an der Beau Vallon Bucht leckere Spagetti essen.

Am Abend folgte dann eine riesige Überraschung im Hotel-Restaurant. Die Köche hatten extra ein eigenes Menü zu meinem Geburtstag gekocht: es gab frischen Thunasalat, Octopussalat und als Hauptgang für jeden ein riesiges Steak mit Kroketten und Gemüse. Wir waren schon so pappesatt, wir hätten platzen können. Als dann eine Bedienung mit einem kleinen Teller ankam, auf der ein Tortenheber und ein Messer lag,welches sehr schön mit einem Schleifchen dekoriert war, fragten wir uns, was denn jetzt noch käme?!

Um so größer war die Überraschung als dann 2 Kellner mit einer großen Schokosahnetorte mit "Happy Birthday" - Schrift und kleinen Kerzen an unseren Tisch kam und auch noch ein Ständchen sangen.

Ich war echt gerührt! Da hatte der hauseigene Bäcker extra eine Geburtstagstorte für mich angefertigt. Wie schon gesagt, wir waren mehr als satt und so haben wir jeder noch ein kleines Stückchen Torte gegessen, dann aber dem Restaurantmanager gebeten, er möchte doch bitte den Rest der Torte an seine Leute verteilen, denn was sollten wir um Gottes willen mit einer ganzen Torte?! Wie sich im Nachhinein rausstellte, wusste auch mein Freund Axel nichts von dieser Überraschung - das gesamte Dinner incl. Torte ist vom Hotel bezahlt worden!

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23. Tag 23.05.2006 - Wir müssen wieder nach Hause!

Wir wollten beide gar nicht wieder nach Hause. Unser Traumurlaub ging zuende. Morgens wurden wir um halb 6 im Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren. Dort hatten wir dann noch ein Schock-Erlebnis:

Wir wollten unsere Koffer ganz normal aufgeben, insgesamt hatten wir 3 große Gepäckstücke. Nun war es so, das ein Koffer bei Emirates nicht mehr als 32 Kilo wiegen darf. Der eine Koffer wog aber 35 Kilo, also mussten 3 Kilo in einen anderen Koffer umgepackt werden. Also Koffer auf, Zeug woanders rein, Koffer zu. Schon total entnervt folgte dann das zweite Problem, wir überschritten mit unseren 3 Gepäckstücken das erlaubte Freigepäck und 18 Kilo. Große Aufregung bei den Angestellten am Flughafenschalter. Im Nachhinein sollten wir für unser Übergepäck 788,-Euro zusätzlich zahlen. Unsere Herzen rutschten in die Hose. Nach endlosen Diskussionen, das dass nicht sein könne und wir schließlich auf dem Hinflug auch keine Probleme gehabt hätten, stellte sich dann heraus, das wir, aber auch die Dame am Schalter ganz vergessen hatten, zu sagen oder nachzufragen, ob die 3. Tasche vielleicht Sportgepäck sein könnte. An Sportgepäck kann man nämlich noch mal 20 Kilo zusätzlich mitnehmen. Und in der 3. Tasche waren unsere komplette Schnorchelausrüstung, unsere Tevas usw. Wir hätten diese also niemals in kleine Stoffbeutel packen können, so wie die Dame am Schalter es gerne gesehen hätte und das alles als Handgepäck mit in den Flieger nehmen können. Nun gut, kaum war gesagt, das die 3. Tasche unser Sportgepäck ist, war alles wieder in bester Ordnung und unsere Koffer gingen ganz normal auf ihren Weg.

Es folgte der Flug von Mahe nach Dubai und von Dubai nach Düsseldorf. In beiden Flugzeugen war es wieder derart kalt, das auch eine Decke nicht genügte. Ankunft in Düsseldorf bei 12 Grad! Schnatter-schnatter* Wir sehnten uns zu den Seychellen zurück!

Resumee Mahe und den Seychellen allgemein:

Auch auf Mahe gibt es sehr viele schöne Strände und jede Menge anzuschauen. Uns persönlich hat am besten der Morgen auf dem Markt in Viktoria gefallen, der Jardin du roi, der Botanische Garten und natürlich die Strände z.B. die Anse Takamaka, Anse Soleil, Anse a la Mouche. Aber auch die Teeplantagen mit dem Aussichtpunkt waren wirklich sehr schön.

Wir würden trotz des schön gestalteten Geburtstages im Coral Strand dieses Hotel und wahrscheinlich auch die Beau Vallon Bucht nicht mehr buchen, da es sich hierbei um keinen typisch seychellischen Strand handelt und das Coral Strand Hotel auch an jedem anderen Platz der Welt stehen könnte. Wir möchten noch erwähnen, das der Hotelmanager sehr bemüht war und ganz besonders der Restaurant Manager war wirklich immer zur Stelle und absolut ums Wohl der Gäste bemüht.

Bei einem nächsten Urlaub auf den Seychellen würden wir nur noch in Gästehäuser/Bungalowanlagen gehen, da diese doch familiärer und persönlicher sind. Und wir würden uns wahrscheinlich auch wieder für unseren Taxifahrer entscheiden, da man viele Zusatzinformationen erhält, die ein "normaler Tourist" gar nicht in Erfahrung bringen kann. Und weil man sich alles viel entspannter anschauen kann, als wenn man selbst fährt. Zudem kam die Woche mit Antoine nicht mal die Hälfte des Preises für einen Mietwagen, und das ganz ohne Risiko bei einem Schadensfall.

Die Seychellen sind ein echtes Traumreiseziel. Wir können nur jedem empfehlen: wer es sich erlauben kann und die Natur liebt, sollte die Seychellen unbedingt mal besuchen und erleben.