Seychellen.Blaufotograph.de - unsere 2. Insel -- La Digue

Seychellenreise vom 29.04.2006 - 23.05.2006

Hier ist nun endlich unser (das sind blaufotograph und seechelle) Reisebericht 3 1/2 Wochen Seychellen-Praslin-La Digue-Mahe.

Unsere 2. Insel La Digue

9. Tag 08.05.2006 - der erste Tag auf La Digue

Überfahrt mit dem Segler vom Jetty nach La Dique

Für Einheimische kostet das 60,-SCR, für Besucher 20,-€, das ist ein Umtauschkurs von 1:3, generell gilt ca. 1:6,5 (Der Preis für Touristen ist nunmal höher). Die Überfahrt dauerte eine halbe Stunde, war sehr wackelig, mit recht hohen Wellen.

Auf La Dique angekommen, empfing uns eine Dame von Creole-Travel und organisierte die Weiterfahrt mit dem Ochsenkarren zum Gästehaus Fleur de Lys. Dort wurden wir sehr nett empfangen und uns wurde alles im großen Bungalow gezeigt, es war sehr sauber. Ausgestattet war der Bungalow mit einer Rattansitzgruppe, Küchenzeile, Kühlschrank, Wasserkocher, Microwelle, großes Bett mit Moskitonetz (welches aber leider unbrauchbar war), Spiegel, kleiner Schreibtisch, im Bad eine kleine Duschkabine, die im Boden eingelassen war. In der Anlage gab es keinen Pool,dafür hatte der Bungalow eine große Terrasse, die mit Balkonmöbeln ausgestattet war und auf der es morgens das Frühstück gab. Die Anlage hatte einen kleinen gepflegten Garten, den der Gärtner jeden Tag in Schuss hielt. Fahrräder wurden in der Anlage für 35,-SCR oder 5,-€ pro Tag angeboten. Leider waren diese unbrauchbar, da weder die Bremsen in Ordnung waren, noch der Sattel oder der Lenker höher gestellt werden konnte. Wir haben uns dann auf der "Hauptstrasse" von La Dique zwei Fahrräder zum gleichen Tagespreis geliehen (für 35,-SCR).

Gegen Mittag sind wir dann mit dem Fahrrad zur Nordseite La Diques gefahren und haben im Patratan Village gegessen,es gab Grilled Fish 12,-€ - sehr lecker, einen großen mixed salad 6,-€, 2 Cola und ein Wasser insg. 23,-€. Dort hatten wir einen tollen Ausblick auf Felicite, Coco Island und Marianne. Mit dem Fahrrad sind wir dann Richtung Friedhof, vorbei an der Anse Severe und der Anse Patates gefahren.Zu abend haben wir dann im Tarosa Restaurant gegessen. Für Spicy Chicken, Chickencurry und 2 Seybrew haben wir 180,-SCR bezahlt und es war sehr lecker. Leider sind wir dort sehr gestochen worden, da das Tarosa in Hafennähe liegt!

Gleich am ersten Tag haben wir festgestellt, dass La Digue eine tolle und recht ruhige Insel geblieben ist. Zumindest bei unserem Besuch war La Digue noch eine relativ ruhige Insel. Klar fahren auch einige Autos, aber insgesamt hält sich alles in Grenzen. So bietet La Digue sehr schöne Strände, die nur zu Fuß zu erreichen sind und damit auch herrliche Naturerlebnisse.

Jetty Praslin |  La Digue | 

Das Fleur de Lys - eine sehr schöne Bungalowanlage

La Digue |  La Digue |  La Digue | 

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10. Tag 09.05.2006

Heute sind wir mit dem Fahrrad Richtung Kirche und zum Park Union Estate gefahren (der Eintritt dort kostet 4,-€ oder US$5,-). Besichtigt haben wir die Kokosnussfarm, die Kopragewinnung, die Vanilleplantage und die Turtle-Station.

La Digue |  La Digue |  La Digue |  La Digue | 

Source D' Argent - ein Traumstrand!

Durch den Park Union Estate kommt man an den Traumstrand Pointe Source D' Argent mit den Granitfelsen. Der Strand ist wirklich ein Traumstrand, wenn man nicht nur den vorderen Teil besichtigt, sondern sich auch mal die Mühe macht ein Stückchen weiter zu gehen und versucht auch die nachfolgenden kleinen Buchten zu erreichen. Hingelegt haben wir uns an diesen Strand trotzdem nicht, weil einfach zu viele Touris sich dort rumtrieben. Im Creolischen Restaurant direkt im Union Estate haben wir den besten Grilled Fish und leckeren Chicken-Salad gegessen.

La Digue |  La Digue |  La Digue |  La Digue | 

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Abendessen im Zerof - Restaurant

Die Enttäuschung des Tages folgte abends im Zerof - hier im Forum waren unterschiedliche Meinungen zu lesen. Wir können nur sagen, es ist schon ziemlich mager nur 1 Menüangebot zu haben, welches aus mariniertem Fisch, Reis, Gemüse und Fishfingers (die seychellische Art von Fischstäbchen :-( ) und Creme Caramel als Dessert bestand.Das Menü war zum Großteil nicht unser Geschmack und für den Preis von 125,-SCR +Tax 7%!! völlig überteuert. Die Bedienung war freundlich und die Atmosphäre war ok, aber wir waren ja zum Essen da! Demnach können wir das Zerof leider nicht empfehlen!

11. Tag 10.05.2006

Für diesen Tag stand die Grand Anse auf unserem Programm.Die Fahrt dorthin war echt schön, vorbei an Bananenplantagen, einem Seerosenteich und dann ist uns auch noch ein Riesentausendfüssler genau vor die Füße gekrabbelt und wir konnten ihn sehr gut fotografieren. An der Grand Anse angekommen haben wir erstmal ein paar Fotos geschossen und sind dann zur Petite Anse gewandert. Für mich war dieser Weg schon sehr anstrengend, auch weil wir wieder mal genau in der Mittagshitze unterwegs waren und es an beiden Stränden keine Schattenplätze gab. Die meterhohen Wellen waren schon fantastisch. Rückblickend gesehen gehören diese beiden Strände mit zu unseren Favoriten La Diques. Für diese Wanderung ist aber unbedingt Mückenschutz zu empfehlen!

La Digue |  La Digue |  La Digue |  La Digue | 

La Digue |  La Digue |  La Digue |  La Digue | 

Zum Mittag waren wir im Laurier Coco direkt an der Grand Anse creolisches Buffet essen. Dies kostete 125,-SCR pro Person + 1 Flasche Wasser zu 20,-SCR. Wir empfanden die Leute dort als ein bisschen komisch und hatten das Gefühl eigentlich nicht erwünscht zu sein, bzw. wurde man schon komisch angeguckt, wenn man sich ein 2. oder 3. Mal Fisch nachholte
(Nicht das wir "verfressen" wären, nein der Fisch war einfach zu lecker und so genossen wir mit allen Sinnen).

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Nachmittags - bummeln in La Passe

Nachmittag waren wir in La Passe "shoppen". Abends haben wir im berühmt berüchtigten Marston essen, dort gab es lecker Grilled Fish, Salat und Knoblauchbrot. Das Essen ist dort zu empfehlen. Wir haben sogar den alten Marston getroffen und uns mit einem Familienmitglied (viele Grüße, wenn Du hier mal vorbeikommst :-) ), welches mittlerweile in Deutschland lebt+arbeitet, sehr nett unterhalten.

12. Tag 11.05.2006

Schnorcheln an der Anse Patates war angesagt,wir also auf unsere Fahrräder und ab gehts. Zum Schnorcheln ist die Anse Patates ganz gut geeignet, jedoch muss man erstmal die ersten paar Meter Einstieg ins Meer überwinden. Mein Freund hat dort sogar einen Rochen gesehen. Badeschuhe oder ähnliches sind hier empfehlenswert, da es viele Korallen und spitze Steine im Wasser gibt.

La Digue | 

Essen waren wir abends in Gregoires Pizzeria: 2 große Pizzen: Vegetariana und Fruit di Mare, 3 Bier, 1 Cappucino und 1 Espresso=218,-SCR. Die Pizzeria ist modern eingerichtet, mit Klimaanlage. Die Bedienung war sehr freundlich, insgesamt ist die Pizzeria mal als Abwechslung zu empfehlen, wenn man nicht jeden Tag nur Fisch essen möchte.

La Digue |  La Digue | 

Abends hatten wir dann noch eine "nette" Überraschung direkt über unserem Bett im Bungalow. Ein richtiges Prachtexemplar von Spinne! Absolut ekelig, mein Freund hat es leider erst beim 2. Mal geschafft, dieses flinke Vieh einzufangen und nach draussen zu exportieren.

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13. Tag 12.05.2006

Heute haben wir einen Strandspaziergang entlang der Anse la Reunion gemacht und haben uns dabei ganz nebenbei die La Dique Island Lodge angeschaut. Wir müssen dazu sagen, das gesamte Gebiet dieser Anlage ist abgezäunt und ein Bereich für sich. Der Strand ist nicht zum Baden oder schnorcheln nutzbar, da zu flach und somit ist für uns dieses Hotel einfach keine Alternative. Die Bungalowhäuschen sind zwar sehr nett anzuschauen, doch wir hätten uns sicherlich geärgert, wenn wir dort für teures Geld abgestiegen wären und nicht mal den Strand vor der Tür hätten nutzen können. Nach unserem Spaziergang haben wir der Galerie von Barbara Jenson einen Besuch abgestattet und haben uns auch noch die Green Gecko Galerie angesehen. Beide haben sehr schöne Bilder, aber auch dementsprechend fast unbezahlbar.

La Digue |  La Digue |  La Digue |  La Digue | 

La Digue |  La Digue |  La Digue |  La Digue | 

Mittags haben wir den Take Away der Villa Authentic genutzt, dieser ist zu empfehlen.

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krank im Paradies?

An diesem Nachmittag hatte ich das Gefühl Fieber zu haben, das konnten wir aber nicht nachprüfen, da wir kein Fieberthermometer dabei hatten, ich schlief mich also erstmal den ganzen Nachmittag aus. Ich muss dazu sagen, das wir auf Praslin so gut wie gar keine Mückenstiche abbekommen hatten, die Mücken aber scheinbar schon am Hafen La Diques auf uns gelauert haben, und wir nach ein paar Tagen derart zerstochen waren, das mein Freund nach der 3. schlaflosen Nacht in das nahegelegene "Krankenhaus" gegangen ist und eine "Calamine-Lotion" mitbrachte , die dann nach ca. 3-tägigem Auftragen Linderung brachte. In den nachfolgenden Tagen fingen Schmerzen in den Knien, Fußgelenk, Ellenbogen und Handgelenk an, die wirklich fast kaum zu ertragen waren. Ich habe mich dann mit Dolormin über Wasser gehalten und wir sind für den Rest des Urlaubes nicht mehr wirklich viel zu Fuß unterwegs gewesen. Zurück in Deutschland war ich bei meiner Hausärztin, die erstmal eine Blutabnahme gemacht hat und diese nun dem Tropeninstitut in Hamburg zuschickt. Ich bin wirklich mal gespannt, ob es das Chingunguya war. -- Es war zum Glück kein Chingunguya --

lecker Abendbrot im Michels

Abends waren wir im Michels Gästehaus essen - hier ist eine vorherige Reservierung erbeten und es wird eine Art Vorkasse=Deposit verlangt und belief sich auf 100,-SCR. Das Abendessen war sehr zu empfehlen, es gab 1 Fisch und 1 Fleischgericht, Mangogemüse, Karamboli, Safranreis, Kokosraspeln und zum Nachtisch Mangotarte. Der Kellner "Nicol" empfahl meinem Freund einen Punsch 20,-SCR, der auch von den Einheimischen getrunken wird. Kostenpunkt des Abendessens insg. 300,-SCR incl. Wasser+Cola.

13. Tag 13.05.2006

Unser letzter Tag auf La Dique: Aufgrund meiner Schmerzen in den Knien und in den Füßen entschieden wir uns nur noch einmal die Anse Source D' Argent zu besuchen und sind mit unseren Tevas fast bis ganz hinten zum letzten Stück des Strandes durchgewatet.Dort haben wir viele schöne Fotos gemacht. Mittags haben wir nochmal den Take Away der Villa Authentic genutzt.

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14.Tag, 14.05.2006 - heute gehts nach Mahe!

7 Uhr Abholung per Taxi im Fleur de Lys - 7.30 Uhr Transfer per Boot nach Praslin - dann Fahrt mit dem Bus zum Praslin Flughafen, 10.30-10.45 Uhr Flug nach Mahe. Wir freuen uns schon auf die große Insel Mahe. Heute gibts für uns leider kein Frühstück, da uns das Taxi gleich abholt und zum Hafen bringt.

Resumee La Digue:

La Dique hat uns sehr gut gefallen. Man findet dort viel Ruhe und Entspannung. Die Strände Grand Anse, Petite Anse und die Anse Source d'Argent haben uns am besten gefallen. Leider sind wir auf La Dique am meisten von den Mücken gestochen worden. Vielleicht konnten wir deshalb unsere Zeit auf La Dique nicht so sehr geniessen.
Der Besitzer unserer Bungalowanlage im Fleur de Lys war uns leider etwas suspekt, er antwortete immer nur sehr knapp auf Fragen und als wir ihn um Rat baten, wegen der vielen Mückenstiche, sagte er nur, wir sollten in einen Shop gehen und uns irgendein Zeug holen. Tolle Hilfe! Positiv ist jedoch zu erwähnen, das er uns mit Creole Travel die Taschenlampe nach Mahe nachschickte, die wir bei unserer Abreise im Bungalow vergessen hatten.

Überfahrt nach Praslin und Flug nach Mahe

Diesmal war unsere Überfahrt nach Praslin sehr ruhig. So hatte ich die Chance noch ein paar schöne Fotos zu schießen.

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So, mit dem Link, oder übers Menü gehts weiter nach Mahe